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	<title>TumorSupport &#187; Schlagzeilen</title>
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	<description>Erste Hilfe für Hirntumorpatienten und Angehörige</description>
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		<title>Hilft Methadon gegen Hirntumore?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 11:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Krebshilfe berichtet heute: Wissenschaftler vom Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Ulm konnten zeigen, dass Methadon Hirntumoren bekämpft. Dieses Medikament – ein so genanntes Opioid – wird normalerweise im Heroinentzug verabreicht. Die Ulmer Forschergruppe von Dr. Claudia Friesen untersucht nun den genauen Wirkmechanismus von Methadon. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit 300.000 Euro. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die <a href="http://www.krebshilfe.de/aktuelle-themen.html?&#038;tx_ttnews[tt_news]=2765&#038;tx_ttnews[backPid]=158&#038;cHash=bd37ffac7d">Deutsche Krebshilfe</a> berichtet heute:</p>
<blockquote><p>Wissenschaftler vom Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Ulm konnten zeigen, dass Methadon Hirntumoren bekämpft. Dieses Medikament – ein so genanntes Opioid – wird normalerweise im Heroinentzug verabreicht. Die Ulmer Forschergruppe von Dr. Claudia Friesen untersucht nun den genauen Wirkmechanismus von Methadon. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit 300.000 Euro.</p>
<p>„Patienten mit bösartigen Hirntumoren haben trotz der stetig intensivierten Therapien weiterhin eine schlechte Prognose“, so die Leiterin des Forschungsprojekts Dr. Claudia Friesen. Sie arbeitet im Team von Professor Dr. Erich Miltner, Ärztlicher Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Ulm. Hirntumoren werden derzeit in erster Linie operativ entfernt und bestrahlt. Ärzte setzen aber auch Chemotherapien gegen diese Krebsform ein. Zu Beginn der Behandlung sprechen die Patienten meist gut auf die Medikamente an. Allerdings treten nach einiger Zeit oft Resistenzen gegenüber dem Wirkstoff auf: Der Tumor wächst weiter und kann nicht mehr bekämpft werden. Zusätzlich leiden diese Patienten sehr stark unter den Nebenwirkungen der hochdosierten Chemotherapeutika.</p>
<p>Erste Hinweise auf einen neuen Therapieansatz gegen Hirntumoren erhielt das Team von Friesen aus der Leukämieforschung: Methadon, ein Opioid, das bei Heroinabhängigen gegen Entzugserscheinungen eingesetzt wird, wirkt schädigend auf bösartig veränderte Blutzellen. „Entscheidend ist, dass gesunde Blutzellen durch Opioide nicht zerstört werden“, erläutert Friesen die Vorteile der Therapie. Als Opioide bezeichnet man eine Gruppe unterschiedlichster Wirkstoffe, die an verschiedenen Stellen im Körper die Schmerzwahrnehmung unterdrücken. Deshalb werden sie normalerweise in der Schmerztherapie und der Anästhesie eingesetzt.</p>
<p>„Opioide wie Methadon sind in der Lage, auch Hirntumoren zu zerstören“, berichtet Friesen. Erste Ergebnisse zeigen, dass insbesondere eine gleichzeitige Gabe von Methadon und einem Chemotherapeutikum sehr erfolgversprechend sein könnte. Einerseits wird so der programmierte Selbstmord der Tumorzellen ausgelöst, ohne gesunde Zellen anzugreifen. Andererseits macht Methadon Tumorzellen, die gegen Chemotherapie und Bestrahlung resistent geworden sind, wieder für die Behandlung empfindlich.</p>
<p>Ziel des Forschungsprojekts in Ulm ist es, bessere und wirkungsvollere Therapien gegen Hirntumoren zu entwickeln. Neben Methadon testen die Forscher weitere Opioide auf ihre Wirksamkeit. Darüber hinaus sollen ihre Arbeiten mehr Aufschluss darüber geben, wie Opioide Resistenzen gegen eine Chemotherapie überwinden können. Dr. Claudia Friesen und ihre Mitarbeiter wollen anschließend in einer klinischen Studie untersuchen, welche Opioide sich besonders gut für die Krebstherapie eignen und welche biologischen Mechanismen für die Wirkung verantwortlich sind. Geplant ist zudem eine Studie mit Hirntumor-Patienten, in der insbesondere die genaue Dosierung und die Verträglichkeit überprüft werden soll.</p></blockquote>
<p>Der Deutschen Krebshilfe sei gedankt, dass sie die Forschung mit dem enormen Betrag von 300.000,00 EUR unterstützt. Bei 5.000 bis 8.000 Neuerkrankungen jährlich in Deutschland (die Zahlen variieren in den Medien) ist die Lobby für Hirntumorpatienten noch immer sehr klein.</p>
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		<title>Nicht-invasive Hirn-Op geglückt</title>
		<link>http://www.tumorsupport.de/482/nicht-invasive-hirn-op-gegluckt/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 13:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Operationstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ultraschall]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zürich wurde erfolgreich eine neue Operationstechnik am Gehirn erprobt, bei der es nicht erforderlich ist, die Schädeldecke zu öffnen. Die Patienten sind während der Operation bei vollem Bewusstsein, der Eingriff erfolgt ambulant. Die neue Technik nutzt Ultraschall, wie sie auch schon in Gynäkologie und Urologie eingesetzt wird. Geplant ist, die Möglichkeiten dieser nicht-invasiven Eingriffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>In Zürich wurde erfolgreich eine neue Operationstechnik am Gehirn erprobt, bei der es nicht erforderlich ist, die Schädeldecke zu öffnen. Die Patienten sind während der Operation bei vollem Bewusstsein, der Eingriff erfolgt ambulant.</p>
<p>Die neue Technik nutzt Ultraschall, wie sie auch schon in Gynäkologie und Urologie eingesetzt wird. Geplant ist, die Möglichkeiten dieser nicht-invasiven Eingriffe am Hirn nun zu optimieren, damit auch Hirntumoren auf schonende Weise operiert werden können.</p>
<p>Mehr dazu in der <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/?sid=554527">Ärztezeitung vom 23.06.2009</a></p>
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		<title>Kurznachrichten aus dem Web 27.05.2009</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 09:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[grüner Tee]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ersatzkassen erstellen einen Rahmenvertrag zur &#8220;Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung&#8220;. &#8220;Kerngedanke dieser speziellen Versorgungsform ist eine interdisziplinäre Versorgung durch ein multiprofessionelles, so genanntes Palliativ-Care-Team. Es besteht in der Regel aus speziell weitergebildeten Ärzten und Pflegekräften wie Palliativärzten, Palliativpflegediensten und Physiotherapeuten. Sinnvoll ist nach Ansicht des vdek auch die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Apotheke sowie Sanitätshäusern. Die jeweilige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><ol>
<li>Die Ersatzkassen erstellen einen Rahmenvertrag zur &#8220;Spezialisierten <strong>Ambulanten Palliativversorgung</strong>&#8220;. &#8220;Kerngedanke dieser speziellen Versorgungsform ist eine interdisziplinäre Versorgung durch ein multiprofessionelles, so genanntes Palliativ-Care-Team. Es besteht in der Regel aus speziell weitergebildeten Ärzten und Pflegekräften  wie Palliativärzten, Palliativpflegediensten und Physiotherapeuten. Sinnvoll ist nach Ansicht des vdek auch die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Apotheke sowie Sanitätshäusern. Die jeweilige Versorgung richtet sich nach dem Bedarf der Versicherten und reicht von der Beratung des Versicherten und seinen Angehörigen bis hin zur medizinischen und pflegerischen Vollversorgung. Die Palliativ-Care-Teams, mit denen die Ersatzkassen einen Versorgungsvertrag abschließen, müssen ein schlüssiges Versorgungskonzept vorlegen, das zum Beispiel auch den 24-Stunden-Rufbereitschaftsdienst an sieben Wochentagen beinhaltet.&#8221; (<a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=36726">Ärzteblatt vom 26.05.2009</a>)</li>
<li>Wirkstoff aus <strong>grünem Tee</strong> als Extrakt in Tablettenform zeigt positive Wirkung auf Lymphozytenbildung und Lymphknotengröße bei Leukämiepatienten. Durch Trinken von grünem Tee kann dieselbe Wirkung zwar nicht erreicht werden, aber durch dieses erfreuliche Forschungsergebnis wird die Hoffnung bestärkt, dass sich die durch Überlieferung bekannte gesundheitsfördernde Wirkung auch noch unter anderen Aspekten wissenschaftlich bestätigen lässt. (<a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/303888">Bild der Wissenschaft vom 27.05.2009</a>)</li>
<li>Die Entscheidung des Bundestags zur <strong>Patientenverfügung</strong> am 28.05.2009 wurde abgesagt. Drei Entwürfe liegen vor, über die abgestimmt werden muss. Weil sich die Interessenvertreter der Entwürfe nicht über die Abstimmungsreihenfolge einigen konnten, kommt es nun erst einmal zu überhaupt keiner Entscheidung. Traurig. (<a href="http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/?sid=549841">Ärzte-Zeitung vom 26.05.2009</a>)</li>
<li>Ein neuer Wirkstoff kann in Kombination mit bewährten Medikamenten <strong>chemotherapiebedingte Übelkeit und Erbrechen</strong> erfolgreich verhindern. (&#8230;) Alle Studienteilnehmer mussten sich einer Chemotherapie unterziehen. Zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen erhielten sie eine Kombinationstherapie aus dem Kortikosteroid Dexamethason und dem 5-HT3-Rezeptor-Antagonisten Ondansetron. Zusätzlich erhielten die Teilnehmer den neuen Wirkstoff Casopitant oder ein Scheinmedikament (Placebo). Die zusätzliche Gabe von Casopitant zahlte sich aus: Deutlich mehr Patienten sprachen auf die vorbeugende Behandlung an als in der Placebogruppe, Übelkeit und Erbrechen konnten bei ihnen im Verlauf der Chemotherapie erfolgreich verhindert werden. Übelkeit und Erbrechen beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität der Krebspatienten. Sie können infolge des Flüssigkeitsverlustes schwerwiegende gesundheitliche Schäden an verschiedenen Organen nach sich ziehen und dadurch den Erfolg der Tumorbehandlung gefährden. Eine medikamentöse Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen ist deshalb heute ein wesentlicher Bestandteil der Chemotherapie bei Krebserkrankungen. (<a href="http://www.krebsgesellschaft.de/news_detail,,,124700,detail.html">Deutsche Krebsgesellschaft vom 26.05.2009</a>)</li>
</ol>
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		<title>Eishockey-Nationaltorwart Robert Müller an Hirntumor gestorben</title>
		<link>http://www.tumorsupport.de/456/eishockey-nationaltorwart-robert-muller/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 20:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Glioblastom]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit 28 Jahren starb gestern der Torwart der Kölner Haie und Nationalspieler Robert Müller an den Folgen seiner Hirntumor-Erkrankung. Bei Robert Müller war vor drei Jahren ein Glioblastom diagnostiziert worden. Trotz mehrerer Operationen stand Müller immer wieder auf dem Eis &#8211; Eishockey bedeutete ihm alles. Für seine Familie war es wohl nicht einfach, dass Robert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Mit 28 Jahren starb gestern der Torwart der Kölner Haie und Nationalspieler Robert Müller an den Folgen seiner Hirntumor-Erkrankung. Bei Robert Müller war vor drei Jahren ein Glioblastom diagnostiziert worden. Trotz mehrerer Operationen stand Müller immer wieder auf dem Eis &#8211; Eishockey bedeutete ihm alles.</p>
<p>Für seine Familie war es wohl nicht einfach, dass Robert Müller so öffentlich mit seiner Krankheit umging, berichtet die <a href="http://www.welt.de/sport/article3786781/Robert-Mueller-wollte-Normalitaet-und-kein-Mitleid.html">Welt in ihrem heutigen Nachruf</a>. Er entschied sich für Öffentlichkeit, für das Leben im Jetzt und für seine Herzenssache. </p>
<p>Ich finde diesen Weg bewundernswert, weil ich weiß, welch rasanter Reifeprozess dem Betroffenen und seinen Angehörigen abverlangt wird, wenn ein Hirntumor diagnostiziert wird. In der Öffentlichkeit zu stehen, öffentlich Schwäche zu zeigen, aber auch Lebensfreude und -willen, ist eine ganz besondere Leistung.</p>
<p>Meine Gedanken sind bei Robert Müllers Familie, der ich alle Kraft der Welt wünsche.</p>
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		<title>Cystus052 von Virologen empfohlen</title>
		<link>http://www.tumorsupport.de/364/cystus052-von-virologen-empfohlen/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 12:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cystus]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Influenza]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Bevölkerung leicht umsetzbare Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen vor Influenza-Viren wie auch dem für die Schweinegrippe ursächlichen Virus A/H1N1 sind Hygienemaßnahmen, etwa das häufige Händewaschen, und das Meiden großer Menschenansammlungen. Eine zusätzliche prophylaktische Option könne die Anwendung von Cystus052 sein, so der Virologe Professor Stephan Ludwig von der Universität Münster. Der Extrakt einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><blockquote><p>Von der Bevölkerung leicht umsetzbare Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen vor Influenza-Viren wie auch dem für die Schweinegrippe ursächlichen Virus A/H1N1 sind Hygienemaßnahmen, etwa das häufige Händewaschen, und das Meiden großer Menschenansammlungen.</p>
<p>Eine zusätzliche prophylaktische Option könne die Anwendung von Cystus052 sein, so der Virologe Professor Stephan Ludwig von der Universität Münster.</p>
<p>Der Extrakt einer speziellen Zistrosen-Unterart (Cistus incanus) kann Viren physikalisch daran hindern, in die Schleimhautzellen der oberen Atemwege einzudringen. Das belegen nach Angaben des Virologen Resultate von Laborexperimenten. Eine antivirale Wirkung sei für Influenza-Viren der verschiedensten Subtypen bereits belegt worden (H1N1, H5N1, H7N7, H3N2), so Ludwig.</p>
<p>Es sei daher davon auszugehen, dass der als Medizinprodukt erhältliche Pflanzenextrakt Cystus052 durch die unspezifische Wirkweise gegen alle Influenza-Subtypen wirksam sei, schließt der Wissenschaftler.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/?sid=545964" target="_blank">Ärztezeitung vom 05.05.2009</a></p>
<h5 style="text-align: right;">Foto © Brit Berlin/ <a href="http://www.pixelio.de">PIXELIO</a></h5>
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top:10px;height:15px"><a class="zemanta-pixie-a" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/0c604e8c-ffce-4486-b30e-d51154de0d26/" title="Reblog this post [with Zemanta]"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/reblog_b.png?x-id=0c604e8c-ffce-4486-b30e-d51154de0d26" alt="Reblog this post [with Zemanta]" style="border:none;float:right"></a><span class="zem-script more-related pretty-attribution"><script type="text/javascript" src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" defer="defer"></script></span></div>
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		<title>Zulassungsstudie für Antisense-Wirkstoff hat begonnen</title>
		<link>http://www.tumorsupport.de/338/zulassungsstudie-fur-antisense-wirkstoff-hat-begonnen/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 20:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>
		<category><![CDATA[Antisense]]></category>
		<category><![CDATA[AP12009]]></category>
		<category><![CDATA[Astrozytom]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Trabedersen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das biopharmazeutische Unternehmen Antisense Pharma heute bekannt gab, hat im März die Behandlung von Patienten mit der Krankheit "rekurrentes oder refraktäres anaplastischem Astrozytom", einer besonders aggressiven Form von Gehirntumoren, im Rahmen einer international angelegten klinischen Phase-III-Studie begonnen. Die Studie trägt den Namen "SAPPHIRE". Das Ziel der randomisierten, aktiv kontrollierten Studie ist es, die Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit des Antisense-Wirkstoffs "Trabedersen" (AP 12009) aus vorangegangenen klinischen Studien zu bestätigen. Trabedersen wird hierfür im Vergleich zur Standardtherapie mit dem Chemotherapeutikum "Temozolomid" (alternativ "BCNU") getestet. Die Ergebnisse entscheiden über die mögliche Zulassung der neuartigen "Targeted Therapy" als Medikament.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Wie das biopharmazeutische Unternehmen Antisense Pharma heute bekannt gab, hat im März die Behandlung von Patienten mit der Krankheit &#8220;rekurrentes oder refraktäres anaplastischem Astrozytom&#8221;, einer besonders aggressiven Form von Gehirntumoren, im Rahmen einer international angelegten klinischen Phase-III-Studie begonnen. Die Studie trägt den Namen &#8220;SAPPHIRE&#8221;. Das Ziel der randomisierten, aktiv kontrollierten Studie ist es, die Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit des Antisense-Wirkstoffs &#8220;Trabedersen&#8221; (AP 12009) aus vorangegangenen klinischen Studien zu bestätigen. Trabedersen wird hierfür im Vergleich zur Standardtherapie mit dem Chemotherapeutikum &#8220;Temozolomid&#8221; (alternativ &#8220;BCNU&#8221;) getestet. Die Ergebnisse entscheiden über die mögliche Zulassung der neuartigen &#8220;Targeted Therapy&#8221; als Medikament.<span id="more-338"></span></p>
<h3>Das internationale Studiendesign</h3>
<p>Die SAPPHIRE-Studie wird in Europa, Amerika und Asien durchgeführt werden. Voraussichtlich 70 Kliniken werden daran beteiligt sein. In die Studie einbezogen werden Patienten mit der Diagnose &#8220;rekurrentes oder refraktäres anaplastisches Astrozytom&#8221;, einer besonders aggressiven Form von Gehirntumoren. Es handelt sich um Patienten, bei denen die Tumore nach einer Therapie erneut auftreten oder nicht auf die medizinische Standardtherapie ansprechen. Insgesamt können im Rahmen der Studie rund 130 Erwachsene behandelt werden. Die Patienten werden per Zufallsentscheid einem der beiden Studienarme zugeteilt: Entweder zu einer Behandlung mit Trabedersen oder zur Standard-Chemotherapie mit den Medikamenten Temozolomid oder BCNU. Die Behandlung mit Trabedersen erfolgt ambulant über einen einzelnen Katheter direkt in den Tumor und dauert maximal sechs Monate.</p>
<h3>Großer Bedarf für neue Ansätze in der Krebstherapie</h3>
<p>&#8220;Die Diagnose rekurrentes oder refraktäres anaplastisches Astrozytom ist auch heute noch niederschmetternd, da uns zur Behandlung der Betroffenen nur sehr unzureichende therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Die meisten Patienten versterben innerhalb weniger Monate nach der Diagnose. Um die Situation zu verbessern, engagieren sich Kliniken weltweit im Rahmen der SAPPHIRE-Studie. Die Daten vorangegangener Studien zeigen, dass das neue, zielgerichtete Verfahren sehr vielversprechend ist&#8221;, erläutert Prof. Rolando Del Maestro, Direktor der Abteilung Gehirntumorforschung am Montreal Neurological Institute and Hospital, Kanada. Er ist der internationale Leiter der klinischen Prüfung der SAPPHIRE-Studie.</p>
<h3>Studienziele</h3>
<p>Als Maßstab zur Feststellung der Wirksamkeit dient die Überlebensrate der Patienten 24 Monate nach Beginn der Behandlung mit Trabedersen. Auch das grundsätzliche Ansprechen des Tumors auf die Behandlung, die so genannte Tumorprogressionsrate, wird zur Bewertung des Behandlungserfolgs herangezogen. Die Tumorprogressionsrate wird 14 Monate nach Behandlungsbeginn für eine Zwischenauswertung der Studie herangezogen. Außerdem ist die Lebensqualität der Patienten während der Behandlung eine wichtige Fragestellung der Studie.</p>
<h3>Zukunftstrend Targeted Therapies</h3>
<p>Trabedersen ist eine neue, zielgerichtete Therapie auf Basis der Antisense-Technologie und das erste Präparat in seiner Substanzklasse. Antisense-Wirkstoffe hemmen die Bildung von Eiweißen, die ursächlich für die Entstehung und das Fortschreiten von Krebserkrankungen sind. Der Wirkstoff Trabedersen blockiert das Krebsgeschehen an mehreren wichtigen Schaltstellen, indem er den Tumorfaktor TGF-beta 2 (TGF-ß2) ausschaltet. Anders als unspezifische Therapien, wie Chemo- oder Radiotherapie, wirkt Trabedersen an den molekularen Wurzeln der Krankheit und schädigt kein gesundes Gewebe. Mit einem Anteil von bis zu 80% am Wachstum des Onkologiemarktes zählen die sog. Targeted Therapies wie Trabedersen zu den Wachstumstreibern im Pharmamarkt (Quelle: IMS Health). Bei erfolgreicher Zulassung wäre Trabedersen das erste Antisense-Medikament zur Behandlung von Krebs. (&#8230;)</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.presseportal.de/pm/57019/1394087/antisense_pharma_gmbh" target="_blank">Presseportal vom 27.04.2009</a></p>
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		<title>MRT-PET Hybrid gebaut</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 18:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildgebungsverfahren]]></category>
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		<description><![CDATA[  Am 29.04.2009 wird im Forschungszentrum Jülich ein neuartiges Bildgebungsgerät vorgestellt, mit dem besonders genaue Bilder des Gehirns festgehalten werden können. Bei dem Gerät handelt es sich um eine Kombination von Kernspintomograf (MRT) und Positronen-Emissionstomograf (PET).   Schon der MRT gehört mit der Feldstärke von 9,4 Tesla zu den weltweit vier stärksten Geräten und liefert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p> </p>
<div id="attachment_328" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://www.tumorsupport.de/wp-content/uploads/mr-pet-broschure9k4.jpg"><img class="size-medium wp-image-328" title="MR-PET" src="http://www.tumorsupport.de/wp-content/uploads/mr-pet-broschure9k4-300x160.jpg" alt="9Komma4 MR-PET" width="300" height="160" /></a>
	<p class="wp-caption-text">9Komma4 MR-PET</p>
</div>
<p>Am 29.04.2009 wird im Forschungszentrum Jülich ein neuartiges Bildgebungsgerät vorgestellt, mit dem besonders genaue Bilder des Gehirns festgehalten werden können. Bei dem Gerät handelt es sich um eine Kombination von Kernspintomograf (MRT) und Positronen-Emissionstomograf (PET).</p>
<p> </p>
<blockquote><p>Schon der MRT gehört mit der Feldstärke von 9,4 Tesla zu den weltweit vier  stärksten Geräten und liefert Bilder vom Hirngewebe. Der Direktor des Instituts  für Neurowissenschaften und Medizin, Professor Jon Shah, erwartet eine Auflösung  kleiner als 0,1 Millimeter. Dadurch seien Veränderungen im Hirngewebe schon viel  früher erkennbar.</p>
<p>Die PET, ein bildgebendes Verfahren aus der Nuklearmedizin, erfasst simultan  krankhafte biochemische Veränderungen.</p></blockquote>
<p>Geplant ist zunächst der Einsatz in der Alzheimer- und Demenzforschung. Vielleicht wird es eines Tages aber auch in der Hirntumorforschung von Nutzen sein, in der ja sowohl MRT als auch PET zu den üblichen Untersuchungsmethoden gehören.</p>
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		<title>Studie zu Bestrahlung + Temozolomid beim Glioblastom</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 16:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine internationale Studie hatte gezeigt, dass eine Therapie mit Temozolomid, gleichzeitig mit einer Bestrahlung begonnen und anschließend fortgeführt, die Zwei-Jahresüberlebensrate verbessern konnte. Nun stellten die an dieser Studie beteiligten Wissenschaftler auch nach fünfjähriger Beobachtungszeit eindeutige Vorteile der kombinierten Bestrahlung und Temozolomidtherapie gegenüber einer alleinigen Bestrahlung fest. The Lancet Oncology (Onlinevorabveröffentlichung am 9. März 2009, doi:10.1016/S1470-2045(09)70025-7) (englisch) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><blockquote><p>Eine internationale Studie hatte gezeigt, dass eine Therapie mit Temozolomid, gleichzeitig mit einer Bestrahlung begonnen und anschließend fortgeführt, die Zwei-Jahresüberlebensrate verbessern konnte. Nun stellten die an dieser Studie beteiligten Wissenschaftler auch nach fünfjähriger Beobachtungszeit eindeutige Vorteile der kombinierten Bestrahlung und Temozolomidtherapie gegenüber einer alleinigen Bestrahlung fest.</p>
<p><a href="http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045(09)70025-7/fulltext" target="_blank">The Lancet Oncology</a> (Onlinevorabveröffentlichung am 9. März 2009, doi:10.1016/S1470-2045(09)70025-7) (englisch)</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.krebsgesellschaft.de/news_detail,,,120790,detail.html" target="_blank">Deutsche Krebsgesellschaft vom 11.03.2009</a></p>
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		<title>Impfstoff gegen Glioblastom</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 18:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kinderärzte des Uniklinikums Rostock sind an einem internationalen Netzwerk zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen eine besonders gefährliche Art von Hirntumoren beteiligt: des Glioblastoms. Ziel ist es, einen Wirkstoff zu entwickeln, der das körpereigene Immunsystem aktiviert und es befähigt, den Hirntumor eigenständig zu bekämpfen. Bislang ist das Glioblastom nur schwer behandelbar: Es bildet schon sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.tumorsupport.de/293/impfstoff-gegen-glioblastom/" title="Permanent link to Impfstoff gegen Glioblastom"><img class="post_image alignleft" src="http://www.tumorsupport.de/wp-content/uploads/seringue256.png" width="256" height="256" alt="Post image for Impfstoff gegen Glioblastom" /></a>
</p><blockquote><p><strong>Die Kinderärzte des Uniklinikums Rostock sind an einem internationalen Netzwerk zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen eine besonders gefährliche Art von Hirntumoren beteiligt: des Glioblastoms. Ziel ist es, einen Wirkstoff zu entwickeln, der das körpereigene Immunsystem aktiviert und es befähigt, den Hirntumor eigenständig zu bekämpfen.</strong></p>
<p>Bislang ist das Glioblastom nur schwer behandelbar: Es bildet schon sehr früh feine Ausläufer im Gehirn aus, so dass sich diese Tumoren bei einer Operation oft nicht restlos entfernen lassen. Durch Bestrahlung und Chemotherapie lassen sie sich meist nur für eine begrenzte Zeit zurückdrängen. &#8220;Die Erkrankung tritt bei Kindern zwar selten auf, allerdings liegen die Heilungschancen nur bei etwa 15 Prozent&#8221;, sagt Privatdozent Dr. Carl Friedrich Classen, Oberarzt der Kinderonkologie am Uniklinikum Rostock.<br />
 <br />
Zwar gebe es bereits Möglichkeiten der Impfung gegen den gefährlichen Hirntumor, doch seien die Erfolge noch lange nicht befriedigend, sagt PD Dr. Classen weiter. Aus diesem Grunde werde in einem internationalen Verbund weiter geforscht. Dafür werden in einem aufwendigen Verfahren Tumorzellen von den Betroffenen zunächst eingefroren, um dann zusammen mit Immunzellen aus dem Blut der Patienten gezielt gegen verbliebene Tumorzellen aktiv zu werden. Die Forschungsarbeit zielt auf die Einführung dieses Verfahrens zur Behandlung des Tumors ab.<br />
 <br />
Zum 3. Rostocker Symposium Tumorimmunologie im Kindesalter kommen am 27. und 28. März 2009 Wissenschaftler aus Deutschland in die Hansestadt, um aktuelle Trends und Tendenzen bei der Entwicklung von immunologischen Behandlungen bzw. der Entwicklung von Impfstoffen gegen Krebs zu diskutieren. &#8220;Die Tumorimmunologie entwickelt sich mit hoher Geschwindigkeit&#8221;, sagt PD Dr. Classen. Nirgends sei die Interaktion von Grundlagenforschung und klinischer Anwendung so eng wie auf diesem Gebiet. (&#8230;)</p></blockquote>
<p> </p>
<p>Quelle: Universititätsklinikum Rostock via <a href="http://www.bionity.com/news/d/98817/" target="_blank">Bionity.com vom 26.03.2009</a></p>
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		<title>Leuchtende Krebszellen helfen Hirnchirurgen</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 19:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsergebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz.) erklärte in seiner Pressemitteilung Nr. 18 vom 26.03.2009, dass es Wissenschaftlern in Deutschland gelungen ist, eine fluoreszierende Substanz an Albumin anzukoppeln. Albumin ist ein Bluteiweiß, das sich im Hirntumor anreichert. Hirnchirurgen wird es dadurch erleichert, Tumorgewebe von gesundem Gewebe zu unterscheiden und operativ zu entfernen. Die Wissenschaftler erprobten das Albumin-Verfahren an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das <a href="http://www.dkfz.de" target="_blank">Deutsche Krebsforschungszentrum</a> (dkfz.) erklärte in seiner <a href="http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2009/dkfz_pm_09_18.php" target="_blank">Pressemitteilung Nr. 18 vom 26.03.2009</a>, dass es Wissenschaftlern in Deutschland gelungen ist, eine fluoreszierende Substanz an <a href="http://www.medizinfo.de/labormedizin/proteine/albumin.shtml" target="_blank">Albumin</a> anzukoppeln. Albumin ist ein Bluteiweiß, das sich im Hirntumor anreichert. Hirnchirurgen wird es dadurch erleichert, Tumorgewebe von gesundem Gewebe zu unterscheiden und operativ zu entfernen.</p>
<blockquote><p>Die Wissenschaftler erprobten das Albumin-Verfahren an dreizehn Patienten mit bösartigen Gliomen. In neun Fällen gelang es dank des intensiv gelbgrünen Leuchtsignals, das fluoreszierende Tumorgewebe vollständig zu entfernen. Die Forscher errechneten, dass es sich bei dem leuchtenden Gewebe mit einer Wahrscheinlichkeit von 97 Prozent um Tumorzellen handelt.</p>
<p>&#8220;Die Färbung ist eine erhebliche Erleichterung für den Operateur, da er die genaue Grenze zwischen Tumor- und normalem Hirngewebe erkennt, was sonst sehr schwierig ist&#8221;, erklärt Dr. Eva Frei [Deutsches Krebsforschungszentrum].</p>
<p>&#8220;Hinzu kommt die Schwierigkeit, dass der Tumor oft Druck auf die Hirnhaut ausübt, und wenn diese für die Operation aufgetrennt wird, verschiebt sich der Tumor oder ändert seine Form&#8221;. Dieser so genannte &#8220;Brainshift&#8221; wird durch die neue Methode berücksichtigt und erspart den Ärzten aufwändige Kernspintomographien während des chirurgischen Eingriffs. Weitere Vorteile dieser neuen Technik beruhen darauf, dass sie gut verträglich, kostengünstig und leicht anzuwenden ist.</p>
<p>Mit einer größeren Studie, an der sich mehrere Krankenhäuser beteiligen, sollen im kommenden Jahr die Verträglichkeit und die Effektivität der Färbung bestätigt werden. Dabei werden die Wissenschaftler langfristig verfolgen, ob sich durch das neue Verfahren die Prognose der Betroffenen verbessert.</p>
<p>Paul Kremer, Mahmoudreza Fardanesh, Reinhard Ding, Maria Pritsch, Saida Zoubaa und Eva Frei: <a href="http://journals.lww.com/neurosurgery/Abstract/2009/03001/Intraoperative_Fluorescence_Staining_of_Malignant.7.aspx" target="_blank">Intraoperative fluorescence staining of malignant brain tumors using 5-aminofluorescein-labeled albumin</a>. Neurosurgery 2009, DOI:10.1227/01.NEU.0000335787.17029.67.</p></blockquote>
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