Wie beginne ich einen Artikel, wenn mir die Worte fehlen? Losschreiben und gut ist es. Im Unterschied zu Patienten mit echten Wortfindungsstörungen ist das eine leichte Übung. Ob durch Hirntumor, Schlaganfall oder Unfall verursacht, für einen Patienten wird es zu einer riesigen Anstrengung, seine Wünsche zu formulieren, wenn die Worte einfach nicht mehr richtig herausgebracht werden können.
Für solche Fälle ist es eine prima Sache, mit einem Spickzettel zu arbeiten. Wie so etwas aussehen kann, habe ich mal als PDF entworfen. Eine Version mit Bildern statt Begriffen folgt in Kürze.
Meine Idee geht weiter: Auf die Rückseite kommt eine Liste mit Notfallnummern (Notruf, Angehörige, Ärzte usw.) oder nur mit Namen und Beziehungsbezeichnung (Frau, Sohn, Hausarzt), wenn der Patient Zuordnungsschwierigkeiten hat. Die Listen können laminiert werden und an verschiedenen Stellen in der Wohnung deponiert werden (z.B. an einer Ecke lochen, Faden durch das Loch und an die Türklinke hängen).
Hier nochmals der Link: http://www.tumorsupport.de/wp-content/uploads/spickzettel-muster.pdf
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