Kann die Psyche eines Menschen den Verlauf einer tödlichen Krankheit wie Krebs verzögern oder gar stoppen? Ist das wirklich so? Und wie sieht es umgekehrt aus – können bestimmte psychologische Faktoren den Ausbruch des Leidens begünstigen? Gibt es gar, wie mitunter gemutmaßt wird, eine “Krebspersönlichkeit”?
Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Psychoonkologie, eine Disziplin, die unter anderem erforscht, ob es zwischen der psychischen Konstitution einer Person und der Entstehung bösartiger Tumoren Zusammenhänge gibt.
Um es gleich vorwegzunehmen: Die Meinungen hierüber sind auch unter Experten gespalten. Während ein großer Teil der Psychoonkologen entschieden abstreitet, dass es psychisch oder sozial verursachte Krebserkrankungen gibt, wollen andere Forscher dies zumindest nicht von vornherein ausschließen. (…)
Ein Artikel aus dem Heft “Gehirn & Geist 9/2009″, veröffentlicht bei netdoktor.de
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