- Die Ersatzkassen erstellen einen Rahmenvertrag zur “Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung“. “Kerngedanke dieser speziellen Versorgungsform ist eine interdisziplinäre Versorgung durch ein multiprofessionelles, so genanntes Palliativ-Care-Team. Es besteht in der Regel aus speziell weitergebildeten Ärzten und Pflegekräften wie Palliativärzten, Palliativpflegediensten und Physiotherapeuten. Sinnvoll ist nach Ansicht des vdek auch die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Apotheke sowie Sanitätshäusern. Die jeweilige Versorgung richtet sich nach dem Bedarf der Versicherten und reicht von der Beratung des Versicherten und seinen Angehörigen bis hin zur medizinischen und pflegerischen Vollversorgung. Die Palliativ-Care-Teams, mit denen die Ersatzkassen einen Versorgungsvertrag abschließen, müssen ein schlüssiges Versorgungskonzept vorlegen, das zum Beispiel auch den 24-Stunden-Rufbereitschaftsdienst an sieben Wochentagen beinhaltet.” (Ärzteblatt vom 26.05.2009)
- Wirkstoff aus grünem Tee als Extrakt in Tablettenform zeigt positive Wirkung auf Lymphozytenbildung und Lymphknotengröße bei Leukämiepatienten. Durch Trinken von grünem Tee kann dieselbe Wirkung zwar nicht erreicht werden, aber durch dieses erfreuliche Forschungsergebnis wird die Hoffnung bestärkt, dass sich die durch Überlieferung bekannte gesundheitsfördernde Wirkung auch noch unter anderen Aspekten wissenschaftlich bestätigen lässt. (Bild der Wissenschaft vom 27.05.2009)
- Die Entscheidung des Bundestags zur Patientenverfügung am 28.05.2009 wurde abgesagt. Drei Entwürfe liegen vor, über die abgestimmt werden muss. Weil sich die Interessenvertreter der Entwürfe nicht über die Abstimmungsreihenfolge einigen konnten, kommt es nun erst einmal zu überhaupt keiner Entscheidung. Traurig. (Ärzte-Zeitung vom 26.05.2009)
- Ein neuer Wirkstoff kann in Kombination mit bewährten Medikamenten chemotherapiebedingte Übelkeit und Erbrechen erfolgreich verhindern. (…) Alle Studienteilnehmer mussten sich einer Chemotherapie unterziehen. Zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen erhielten sie eine Kombinationstherapie aus dem Kortikosteroid Dexamethason und dem 5-HT3-Rezeptor-Antagonisten Ondansetron. Zusätzlich erhielten die Teilnehmer den neuen Wirkstoff Casopitant oder ein Scheinmedikament (Placebo). Die zusätzliche Gabe von Casopitant zahlte sich aus: Deutlich mehr Patienten sprachen auf die vorbeugende Behandlung an als in der Placebogruppe, Übelkeit und Erbrechen konnten bei ihnen im Verlauf der Chemotherapie erfolgreich verhindert werden. Übelkeit und Erbrechen beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität der Krebspatienten. Sie können infolge des Flüssigkeitsverlustes schwerwiegende gesundheitliche Schäden an verschiedenen Organen nach sich ziehen und dadurch den Erfolg der Tumorbehandlung gefährden. Eine medikamentöse Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen ist deshalb heute ein wesentlicher Bestandteil der Chemotherapie bei Krebserkrankungen. (Deutsche Krebsgesellschaft vom 26.05.2009)
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