Melanie Langenhan

Anaplastisches Oligodendrogliom

27. Juli 2007

Primäre Hirntumoren … und ZNS-Metastasen – “Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge” Dieser Ratgeber im PDF-Format richtet sich hauptsächlich an Ärzte, ist aber auch für Laien interessant. Herausgegeben wurde das Skript (46 Seiten) vom Interdisziplinären Tumorzentrum an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Medicine Worldwide Zusammenfassung zum Thema Oligodendrogliome

NOA-4 Studie NOA ist die NeuroOnkologische Arbeitsgemeinschaft in der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. Die Studie NOA-4 vergleicht die Wirksamkeit der Bestrahlung bei anaplastischen Oligodendrogliomen mit den Chemotherapie-Alternativen PCV (3 Präparate: CCNU, Vincristin, Natulan) und Temozolomid. Korrekt heißt es: “Randomisierte Phase-III-Studie der sequentiellen Radiochemotherapie oligoastrozytärer Tumoren des WHO-Grads III mit PCV oder Temozolomid”. Diese Studie ist abgeschlossen. Studienübersicht NOA

GliomNetzwerk ”Seit dem 1. Oktober 2004 fördert die Deutsche Krebshilfe das Deutsche Gliomnetzwerk, einen Verbund aus 6 klinischen Zentren der Neuro-Onkologie (Bonn, Dresden, Freiburg, Hamburg, München, Tübingen) und Referenzzentren für Neuropathologie (Berlin, Bonn, Düsseldorf) und Biometrie (Leipzig). Zu den Zielen dieses Gliomnetzwerks gehört der Aufbau von 6 Kompetenzzentren für die Hirntumorbehandlung in Deutschland, die sich durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller an der Diagnostik und Behandlung von Hirntumor-Patienten beteiligten Fachdisziplinen auszeichnen.

Die klinischen Zentren des deutschen Gliomnetzwerks betrachten es als ihre Aufgabe, Anfragen zur Diagnostik und Behandlung von hirneigenen Tumoren, insbesondere Gliomen, schnell und unbürokratisch zu beantworten. Der Verbund steht nicht nur anderen Kliniken und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, sondern auch Patienten und deren Angehörigen zur Verfügung. Für diese Anfragen haben wir an allen Zentren eine elektronische Hotline (e-mail) eingerichtet, an die solche Anfragen gerichtet werden können.”

Genmutationen und Chemo “Genmutationen lassen Prognosen über Chemotherapie-Erfolge bei Oligodendrogliomen zu” (Neue Zürcher Zeitung)

Deutsche Hirntumorhilfe, Herausgeber der Zeitschrift “Brainstorm” und Veranstalter der immer interessanten Hirntumor-Infotage (2 x jährlich), Anbieter zusätzlicher Services für Hirntumorpatienten und Angehörige

Der Wirkstoff Temozolomid, besser bekannt als Temodal-Chemotherapie bei Glioblastomen und u.a. anaplastischen Oligodendrogliomen, wird von der Fa. Essex Pharma GmbH hergestellt. Von dieser Firma stammt der anschauliche Patientenratgeber “Hirntumoren – Ein Leitfaden für Patienten und Angehörige“, der auf viele typische Fragen von den Symptomen über die Diagnose und Therapie von Hirntumoren eingeht. Natürlich wird auch Temodal erwähnt, aber die allgemeinen Informationen stehen klar im Vordergrund.

Eine weitere Broschüre aus dem Angebot der Pharmafirma ist “Chemotherapie bei Krebserkrankungen – Was Sie selbst gegen Nebenwirkungen tun können“.

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