Es begann mit einem Krampfanfall im April 2006, nachmittags beim Kaffeetrinken. Zunächst glaubte seine Familie, Alfred Thomas würde sich mit seinen seltsamen Zuckungen bei Tisch einen Scherz erlauben. Bis ihnen klar wurde, dass er nicht mehr ansprechbar war. Als Alfred Thomas (56) im Krankenhaus wieder zu sich kam, sah er sich mit einer katastrophalen Diagnose konfrontiert: ein bösartiger Hirntumor, zwei bis drei Zentimeter groß. Als Arzt bei der Bundeswehr ahnte er, was das bedeuten könnte: Eine statistische Lebenserwartung von nur wenigen Monaten.
Die entsprechende Diagnose ist ein Schock für die ganze Familie Thomas, die sich dennoch nicht entmutigen läßt und versucht, das Schicksal zu verdrängen. Trotzdem nimmt die Krankheit auch hier Einfluß auf wichtige Lebensentscheidungen. Tochter Susanne verlegt sogar die Hochzeit mit ihrem langjährigen Freund vor. Sie will, dass ihr Vater dieses Ereignis auf jeden Fall noch miterleben kann. Alfred Thomas selbst möchte die Zeit, die ihm noch bleibt, so intensiv wie möglich nutzen. “Bis zur letzten Sekunde!”, wie er sagt. Und sobald es ihm gesundheitlich möglich ist, beginnt er sogar, wieder als Arzt in seinem Krankenhaus zu arbeiten.
ZDF: 37 Grad am 05.05.2009 um 22.15, Wiederholung nachts um 02.00 Uhr, dann evtl. auch in der Mediathek
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