Ich habe mir einen Ordner angelegt, in dem ich wichtige Korrespondenz, die aktuellen Blutwerte, Medikation u.ä. ebenso ablege wie wichtige Fundstellen aus dem Internet.
Nehmen Sie auch immer etwas zum Schreiben mit, wenn Sie beim Onkologen, in der Klinik, im Tumorzentrum oder der Selbsthilfegruppe sind.
Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen und notieren Sie sich die Antworten. Ganz wichtig erscheint mir, daß der Patient zu Arztterminen usw. nicht allein geht, sondern eine Vertrauensperson mitnimmt. Die Konfrontation mit einem negativen Befund kann die Wahrnehmungsfähigkeit so einschränken, daß der Patient sich später überhaupt nicht mehr an das Gespräch erinnern kann.
Für meinen Taschenorganizer (PDA) Palm Vx habe ich außerdem ein Programm, in dem ich die Blutwerte notieren kann. Das ist praktisch, weil man ja nie den ganzen Ordner mit sich herumträgt. Solche Programme bekommt man beispielsweise bei www.pdassi.de. Bitten Sie Ihren Onkologen um einen Ausdruck der aktuellen Blutwerte und machen Sie sich mit den verschiedenen Werten vertraut (Leukozyten, Erythrozyten, Hämoglobin, Hämatokrit, Thrombozyten, um die wichtigsten zu nennen).
Lassen Sie sich, wenn möglich, MRT- oder CT-Bilder auf CD-ROM brennen. Dies ist in manchen Kliniken sogar ein kostenloser Service.
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